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Ostern im Kindergarten

Datum:
Veröffentlicht: 26.3.18
Von:
Ingrid Baar-Olbert
Wir erzählen und erarbeiten die Ostergeschichte nach der Methode von Franz Kett
Wir feiern Ostern

 

In den Wochen vor Ostern ist unser Kindergarten bunt geworden und der Frühling hat (zumindest innen) Einzug gehalten. Es wurde fleißig gemalt, gebastelt und dekoriert, wir haben fröhliche Lieder von Osterhasen gesungen und lustige Geschichten gehört.

Doch es geht in diesen Tagen bei uns auch besinnlich zu. Die Mädchen und Jungen haben viel über den christlichen Hintergrund von Ostern gelernt und dabei erfahren, wie Jesus damals gelebt und gewirkt hat.  Um das Geschehen in Jerusalem vor über 2000 Jahren erleb- und begreifbar zu machen, hat unsere Kollegin Christiane Albers-Wacker -wie auch schon in der Vergangenheit- die Ostergeschichte nach der Methode von Franz Kett erzählt.

Franz Kett ist Mitbegründer der "Religionspädagogischen Praxis" oder "Kett-Methode". Bei dieser ganzheitlich-sinnorientierten Pädagogik geht es Kett um die Bildung von Herz, Hand und Verstand im gleichen Maße. Die Basis dazu bildet das christliche Menschenbild. Um diese Pädagogik umzusetzen, werden Tücher, Figuren, Legekärtchen und verschiedene Gegenstände verwendet, die von den Kindern selbst zu Bildern gestaltet werden. Somit wir das Gehörte und Gelernte sowohl vertieft, als auch verinnerlicht.


Die Karwoche wird den Vorschulkindern in drei Einheiten erzählt:

Palmsonntag

Die kleinen Zuhörer erleben die Freude mit, die alle Menschen ergriffen hat, als Jesus am Palmsonntag nach Jerusalem eingezogen ist. Jubelnd haben sie ihn empfangen, sich über sein Kommen gefreut und mit Palmwedel gewunken. Die Kinder bekommen symbolisch einen Zweig mit Palmkätzchen. Als Zeichen ihrer Freude dürfen sie am Ende der Erzählung ein Bild für Jesus legen.

Karfreitag                                                                                    

Jesus hat mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl gefeiert. Er wurde verraten und festgenommen. Sein Leidensweg am nächsten Tag bis hin zu seinem Tod am Kreuz ist ein heikles Thema für die Kinder. Aber durch die Legematerialien und die einfühlsame Erzählmethode können sie den schweren Weg, den Jesus für uns gegangen ist, gedanklich mitgehen. Denn sie wissen ja: Am Ostersonntag ist Jesus wieder auferstanden!

Ostersonntag

Die Erzählung beginnt mit dem Ostermorgen. Jesus ist nicht mehr in seinem Grab, er ist nicht mehr tot, er lebt! Die Osterkerze wird angezündet. Die Kinder dürfen Blumen, österliche Tiere und Eier zur Kerze legen. Diese Dinge stehen sinnbildlich für das Leben, für einen Neubeginn. Neues Leben beginnt. Jesus ist auferstanden und hat den Tod für uns alle überwunden!

Der Wunsch: "Frohe Ostern!"  bleibt für die Kinder keine Floskel mehr, sondern wird vielmehr Ausdruck der wunderbaren Osterbotschaft.

Mit einem fröhlichen Legebild machen die Kinder auch am Ende dieser Erzählung ihre große Freude sichtbar.